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ADL505
Radio Amateur Club Turm 13
Impressum ADL 505 Radio Amateur Club Turm 13 Mitglied des Oberösterreichischen Amateurfunkverband OAFV OE5
Kontakt: OE5HWN Obmann Helmut Weissenböck Merhausstr.12 4060 Leonding
Kontakt Webmaster   oe5hwn@aon.at
Betriebsarten Sprechfunk Der Sprechfunk wird heute auf Kurzwelle (KW) und Ultrakurzwelle (UKW) fast immer in SSB-Modulation (Einseitenbandmodulation) abgewickelt. Auf Ultrakurzwelle (UKW) wird überwiegend FM (Frequenzmodulation) für die lokale und mobile Kommunikation verwendet. Sprechfunk stellt die wohl häufigste und zugleich bequemste Betriebsart im Amateurfunk dar. Morsen (Telegraphie) Eine moderne Morsetaste (Paddle) Tastfunk/Morsen wird in allen Frequenzbereichen verwendet. Telegrafie stellt die einfachste und sicherste Kommunikationsmethode dar, da auch bei schlechten Verbindungen der Ton der Zeichen (Punkt, Strich) immer noch einfacher hörbar ist, als das gesprochene Wort. Morsen ist eine "Kunst", die im Betrieb viel Freude und Motivation bringt, verlangt aber etwas Ausdauer und Hartnäckigkeit beim Erlernen. Funkfernschreiben Typischer Bildschirm beim Funkfernschreiben Funkfernschreiben wird vorwiegend auf Kurzwelle durchgeführt. Dazu werden Computer mit eigenen Modems oder der einfachen Soundkarten verwendet. Als derzeit modernste Art des Fernschreibens wird weltweit PACTOR (ein von Funkamateuren "erfundenes", fehlerkorrigierendes Übermittlungsverfahren, welches auch im kommerziellen Bereich eingesetzt wird) verwendet. Unter anderem werden auch noch RTTY, AMTOR, PSK und andere digitale Betriebsarten auf den Kurzwellenbändern eingesetzt. Amateurfunk-Fernsehen Auch von der ISS gibts Amateurfunk-Fernsehen! Das SSTV (Slow Scan TV) System wird vorwiegend auf Kurzwelle verwendet und überträgt im Prinzip nur stehende Bilder (Fotos). Diese Betriebsart ist mit fast jedem Computer mit eingebauter Soundkarte möglich. ATV hingegen ist nahezu gleichwertig mit dem, was man vom Fernsehen her kennt. Für ATV werden wegen der großen Übertragungsbandbreite eines ATV-Signales nur die höheren Amateurfrequenzbänder genutzt. Mit einem einfachen Satellitenempfänger können Sie bereits ATV-Sendungen empfangen. Für weitere Informationen steht Ihnen das ATV-Referat des ÖVSV zur Verfügung. Packet Radio (Datenübertragung) Packet Radio In der Betriebsart Packet Radio können Funkamateure mittels ihrer PCs rasch Nachrichten, Programme und Bilder austauschen. In Österreich gibt es zahlreiche Packet Radio Netzknoten, welche untereinander verbunden sind. So kann man Amateurfunk-Nachrichten in ganz Österreich und in weiterer Folge in die ganze Welt verschicken. Mailboxen speichern die Nachrichten oder Programme und schicken sie automatisch weiter, ähnlich der Funktionsweise des Internets. Die Datenrate reicht hier je nach verfügbarem Netzknoten bis zu einigen MBit/s. Echolink Mit Handfunkgerät und Internet um die Welt Bei EchoLink werden vorhandene Amateurfunk-Relais per Voice-over-IP über das Internet vernetzt, aber auch die Verbindung über Funkgeräten auf Direkt- frequenzen und der direkte Kontakt zwischen Funkamateuren ist möglich. Mit dem Echolink-System ist es möglich, über eine handliche mobile Funkstation im 2-m- oder 70-cm-Band (eine EchoLink-fähige Relaisfunkstelle in Reichweite vorausgesetzt) oder einen PC mit dem EchoLink-Programm mit einem Funkamateur irgendwo auf der Welt in Verbindung zu treten, den man sonst nur unter günstigen Bedingungen oder mit großem Aufwand erreicht. Satellitenfunk Über das Weltall geht´s auch Die Amateurfunksatelliten dienen der Kommunikation zwischen Funkamateuren oder zu experimentellen Zwecken. Der Funkbetrieb über Satelliten ermöglicht Funkbetrieb auf Frequenzen im UKW-Bereich und darüber über sehr große Entfernungen. Funkamateure sind seit den 1960er Jahren in der Raumfahrt beteiligt. Sie konstruieren kleine oder mittlere Satelliten, die als Huckepacklast bei kommerziellen oder wissenschaftlichen Flügen mitgenommen werden. EME (Erde-Mond-Erde) Der Mond ist der grösste Satellit.... Mit Erde-Mond-Erde (EME) – international Moonbounce genannt – bezeichnet man eine Funkverbindung, bei der der Mond als passiver Reflektor verwendet wird. Diese Methode findet heute insbesondere im Amateurfunkdienst Anwendung. Durch die hohe Streckendämpfung des Signals (etwa 250 Dezibel), bedingt durch das geringe Rückstrahlvermögen (Albedo) des Mondes für Hochfrequenz und die weite Strecke, die das Signal durchläuft, werden Frequenzen im UKW-Bereich genutzt, da hier Antennensysteme mit dem benötigten, sehr hohen Gewinn möglich sind. Das Funksignal benötigt für die rund 770.000 km zum Mond hin und zurück zur Erde nur rund 2,5 Sekunden.