.
ADL505
Rotes Kreuz Linz
Impressum ADL 505 Rotes Kreuz Linz Mitglied des OAFV OE5
Kontakt: OE5HWN Obmann Helmut Weissenböck Merhausstr.12 4060 Leonding
Kontakt Webmaster   oe5hwn@aon.at
Unser Hobby stellt sich vor Weltweite Freundschaft Ein dichtes Netz von Amateurfunk-Stationen überspannt unseren Erdball. Funkamateure in aller Herren Länder unterhalten einen ständigen persönlichen Kontakt miteinander, ungeachtet aller Staatsgrenzen, aller Unterschiede in Sprache, Rasse und Religion. Amateurfunkdienst ist international, kennt keine trennenden Schranken - Völkerverständigung in des Wortes ureigendster Bedeutung! Was ist Amateurfunkdienst? Funkamateur ist, wer sich lediglich aus persönlicher Neigung und nicht in Verfolgung anderer, z.B. wirtschaftlicher oder politischer Zwecke, mit Funk- technik und Funkbetrieb befasst. Mehr als eine Million Amateurfunkstationen gibt es auf der Erde. Ihre Zahl wächst von Tag zu Tag, eine Folge des zunehmenden technischen Interesses in aller Welt. Weltweite Kommunikation ist zum beherrschenden und grundlegenden Bestandteil unseres Lebens geworden. Rundfunk und Fernsehen lassen uns teilhaben an allen Ereignissen auf dieser Erde. Was immer uns aber Lautsprecher und Bildschirm übermitteln, stets befinden wir uns in der Rolle des unbeteiligten Zuschauers. Anders der Funkamateur!
Sein allgemeiner Ruf "CQ" wird in alle Himmelsrichtungen ausgestrahlt, die Antwort seines Funkfreundes aus New York, Tokio, Moskau oder Sydney erreicht ihn in Sekundenschnelle und unmittelbar. In diesem unmittelbaren Erleben eines weltweiten persönlichen Kontaktes liegt die Faszination des Amateurfunkdienstes. Jede erste Funkverbindung zwischen zwei Amateurstationen wird durch Austausch der "QSL", der Visitenkarte jeder Station, bestätigt. Funkkontakt und QSL - Austausch bilden häufig den Grundstein einer Freundschaft, die Jahrzehnte überdauert. Den Funkamateuren stehen verschiedene Frequenzbereiche, die sogenannten Amateurbänder, zwischen 135 kHz und 250 GHz im Langwellen-, Mittelwellen-, Kurz- und Ultrakurzwellen bis hinauf in den Gigahertz-Bereich zur Verfügung. Auch im optischen Bereich und im Bereich der Terahertzstrahlung sind Funkamateure aktiv und insbesondere in diesem Bereich auch aktiv an der Forschung beteiligt. Alle Funkamateure haben einen gemeinsamen Verhaltenskodex, den sogenannten "Ham Spirit". Somit verbindet das Hobby Amateurfunk in geradezu idealer Weise die Beschäftigung mit interessanter Technik und die Kommunikation mit anderen Menschen, ohne Barrieren aus anderen Ländern und Kontinenten! Ein vielseitiges Hobby Der Amateurfunkdienst bietet viele und interessante Möglichkeiten. Weitverkehr auf den kurzen Wellen über Kontinente hinweg ("DX"), sei es in Funksprechverkehr, sei es in Telegrafie unter Anwendung des Morse-Codes und der international gebräuchlichen Abkürzungen der Funkdienste, Funkfernschreiben (RTTY) und modernste digitale Übertragungsverfahren per PC, Funkverkehr aus dem Kraftfahrzeug. Satellitenfunk, Amateurfunk-Fernsehen ..... - es gibt kein Gebiet der drahtlosen Nachrichtentechnik, welches nicht auch dem Funkamateur offen steht. Natürlich ist eine gewisse Portion Fachwissen erforderlich, aber das lässt sich erlernen. Die weitaus meisten Funkamateure der Welt üben nicht etwa einen technischen Beruf aus. Kaufleute, Ärzte, Handwerker, Geistliche, Angestellte, Beamte - nahezu alle Berufe sind in den Reihen der Funkamateure zu finden. Was kostet das alles? Eine leistungsfähige Amateurfunkstation mit Empfänger, Sender und Antennen braucht nicht teuer zu wein. War der Funkamateur früher allein auf den Eigenbau seiner Geräte oder den Umbau ausgemusterter kommerzieller Geräte angewiesen, so findet sich heute eine reichhaltige Ausawahl an speziell für dne Funkamateur entwickelten Geräten. Ein umfangreicher und preislich interessanter Gebrauchtgerätemarkt ergänzt das Angebot, sodaß für jeden Geldbeutel und Geschmack geeignete Geräte zu finden sind. Aber auch für den Bastler, der sich seine Station im Eigenbau erstellen will, ist gesorgt. Spezialgeschäfte führen Einzelteile jeder nur denkbaren Art. Darüber hinaus sind komplette Bausätze zu haben, bei denen vorgefertigte Einzelteile und ausführliche Bauanleitungen auch dem handwerklich weniger erfahrenen Amateur den Selbstbau ermöglichen. Darf eigentlich jeder senden? Natürlich darf nicht jeder so ohne weiteres einen Sender erwerben oder bauen und damit "in die Luft gehen". Nach dem Gesetz über den Amateurfunkdienst ist Voraussetzung für die Errichtung und den Betrieb einer eigenen Sende- und Empfangsanlage die Amateurfunkbewilligung der österreichischen Post und Fernmeldebehörde. Der angehende Funkamateur muß sich hierfür die erforderlichen technischen und betriebstechnischen sowie die gesetzlichen Kenntnisse des Funkwesens nachweisen. Deshalb wird die Erteilung und Genehmigung von Ablegen einer Fachprüfung abhängig gemacht. Nach bestandener Prüfung, die bei der zuständigen Post- und Fernmeldebehörde abgenommen wird, erhält der Amateur ein Prüfungszeugnis. Über Ansuchen bekommt er dann die Amateurfunk bewilligung und sein eigenes Rufzeichen. Amateurfunk     ist ein technisches Hobby     ist diszipliniert     pflegt die Freundschaft aller Länder ohne Unterschiede von Religion und Rasse     ist auch Forschung     leistet nachrichtentechnische Hilfe bei Katastrophen und Notfällen     ist eine schöne Mischung aus Technik und zwischenmenschlicher Kommunikation Funkamateur     leisten Hilfe bei Medikamentenbeschaffung     haben z.B. geholfen in Managua, Friaul, Thailand (Tsunami) und Louisiana (Hurrikan), wenn Telefon und Strom ausgefallen sind     sind auch alle Astronauten     sind selbstlos im Einsatz, wenn es gilt, Hilfe zu leisten     brauchen zur Ausübung ihres Hobbys eine abgelegte Prüfung und Lizenz     sind bei Expeditionen der lebenswichtige Faden zur Aussenwelt     kann jeder ab 14 Jahre werden, der daran Interesse findet     sind auch Frauen